Die Ursprünge der Fussreflexzonentherapie liegen weit zurück. Bereits unsere Urahnen fanden intuitiven Zugang zu den Regelkreisen des Menschen und ihrer Entsprechung am Fuss.

Als Ordnungs- und Regulationstherapie spricht sie den ganzen Menschen an, jeweils im Rahmen seiner regenerativen Möglichkeiten. Sie bekämpft oder unterdrückt nicht Symptome, sondern unterstützt die Selbstheilungskräfte.

Die Areale am Fuss sind keine Reflexe im nervalen Sinn. Der Begriff „Reflex“ versteht sich wie z.B. das Reflektieren des grossen Bildes auf der kleinen Fläche einer Spiegelreflexkamera. Die deutliche Formähnlichkeit zwischen einem sitzenden Menschen und seines Fusses, weisen die Beziehung zwischen dem Fuss als Mikro- und dem ganzen Menschen als Makrosystem hin.

Die unterschiedlichen Reaktionen der Klienten auf den Impuls ermöglichen eine individuelle Behandlung des einzelnen Gesundheitszustandes und von Krankheitsbildern, wie z.B. Verdauungsbeschwerden, Migräne, Zyklusstörungen, statische Belastungen und Fehlhaltungen oder lymphatische Belastungen.

Es ist mir wichtig Sie darauf hinzuweisen, dass es sich hier nicht um eine Fussmassage im klassischen Sinn handelt, sondern um eine Therapie. Dies bedeutet, dass ich beim ersten Termin einen ausführlichen Befund erstellen werde: 

  • Informationen zu Ihren Beschwerden (z.B. wo und wann machen sie sich bemerkbar, wie fühlen sie sich an, wodurch werden sie verstärkt etc.)
  • Sichtbefund, d.h. Inspektion des Fusses (z.B. Statik, Form und Stellung der Zehen, Auffälligkeiten an Haut/Nägeln, Gewebebeschaffenheit etc.)
  • Tastbefund, d.h. der gesamte Fuss wird palpiert mit dem für die Fussreflexzonenbehandlung typischen Daumengriff um belastete Zonen zu erkennen

In der Folgebehandlung werden die belasteten Zonen bearbeitet. Eine Folgebehandlung dauert zwischen 30 und 45 Minuten. 

Eine Behandlung der Fussreflexzonen kann und soll auch Reaktionen auslösen, denn ohne Reaktion sind keine Veränderungen des aktuellen Zustandes zu erreichen. 

Mögliche Reaktionen sind z.B.:

  • „Aufflackern“ alter Krankheiten/Symptome
  • vermehrte trübe und/oder überreichende Harnausscheidung
  • vermehrt überreichender, in der Konsistenz veränderter Stuhlgang
  • vermehrt Auswurf oder Schnupfen
  • veränderter Schlaf (tiefer/oberflächlicher/unruhiger)
  • intensiveres Träumen
  • Harmonisierung der seelischen Verfassung
  • Verschiebung des weiblichen Zyklus
  • Veränderung der Menstruation
  • entspannte Müdigkeit
  • Durst/Heisshunger

Es ist wichtig, dass wir zu Beginn jeder Behandlung über die Reaktionen nach der letzten Behandlung sprechen, so dass ich die Intensität der Behandlung möglichst optimal steuern kann.